Veröffentlicht am 13 Kommentare

Bommelmützen-Resteverwertung

Im Laufe eines Handarbeitenlebens sammelt man ja den ein oder anderen Wollrest. Viele Stricken daraus dann Restesocken, weil ich aber mit unterschiedlichen Wollstärken arbeite ist das leider keine Option für mich. Also musste was anderes her.

 

 

Wie ja schon öfter geschrieben habe ich den Bogen mit dem Stricken immer noch nicht so 100%ig raus. Und nach Anleitung arbeiten ist ja nur für Anfänger. Deswegen habe ich irgendwann angefangen aus Resten kleine Mützchen zu stricken. Die eignen sich super als Fingerübung und zum Austesten von Mustern. Und irgendwann hatte ich einen Berg von Bommelmützen. Da kam mir die Idee, die könnte man doch als Eierwärmer zweckentfremden.

Wenn du auch stricken willst, dann hier die Anleitung. Zu allererst brauchst du

Gabel [je größer desto besser] | Häkelnadel | Nadelspiel | Schere | Wollreste

 

 

 ~*~

Und dann kann es auch schon los gehen …

Für die Bommel scheidest du ein Stück Wolle vom Knäuel | Diese Stück wird in der Mitte über die Gabel gelegt | Anschließend wird die Wolle außen um die Zinken gewickelt | Wenn du meinst, es ist genug, dann wickel noch ein paar Windungen dazu 😉 | Die zwei losen Enden einmal [!] miteinander verknoten

 ~*~

 

Das Ganze ~ vorsichtig von der Gabel nehmen | Festziehen und einen zweiten Knoten draufsetzen | Nun kann man die Schlaufen aufschneiden | Um die Bommel etwas gleichmäßiger zu machen, die Fäden auf eine Länge scheiden

 ~*~

 

31 Maschen anschlagen  und auf jede Nadel 10 Maschen verteilen | Die letzte Masche wieder auf die erste Nadel schieben | Kontrollieren, dass der Rand nicht verdreht ist und dann die ersten beiden Maschen gleichzeitig abstricken | 4 Reihen abwechselnd eine Reihe rechte und eine Reihe linke Maschen stricken

~*~


Dann folgen 9 Reihen glatt rechts ~ an dieser Stelle kannst du natürlich variieren | Für die Abnahmen wir eine Masche auf die Arbeitsnadel gehoben (nicht stricken) | Die darauffolgende Masche wird ganz  normal gestrickt | zum Schluss wird die abgehobene Masche über die gerade gestrickte gehoben | Das wird solange wiederholt, bis nur noch 3 Maschen auf der Nadel sind

 ~*~

 

 

Den Faden abschneiden | Die Stricknadeln entfernen und mit der Häkelnadel den Faden durch die Schlaufen ziehen, gut festziehen und den Faden auf die Innenseite des Mützchens ziehen | Mit der Häkelnadel die 2 Hilfsfäden der Bommel durch die Mütze holen | Mützchen auf links drehen und unten verknoten

 ~*~

 

 

Und fertig!

Wer an dieser Stelle sagt ~ das ist ja ganz nett, aber das brauche ich alles nicht ~ dem kann ich sagen, das verstehe ich. Und trotzdem kannst du mitstricken. Auch wenn die Aktion abgelaufen ist, dann hoffe ich doch das es 2017 wieder ►Das große Stricken◄ gibt und dann kann man die fertigen Mützchen spenden und damit noch etwas Gutes tun 🙂

Und was macht ihr mit Euren Wollresten? Lasst es mich in der Kommentarspalte oder bei Facebook wissen.
Und wer noch auf der Suche nach weiteren Wollresten-Ideen ist, der ist bei der Wollreste Blogparade von Rini genau richtig ►KLICK◄

So und nun gehe ich mal wieder Stricken
Liebe Grüße

 

 

 

Wolle | Reste
Nadelstärke | 4

Veröffentlicht am 3 Kommentare

Lebkuchenherzen und Vintage Weihnachten

Normalerweise versuche ich ja nicht jedem Trend hinterher zu rennen, aber dem Vintage-Thema kann ich mich nicht entziehen. Auch gerade weil die warmen Töne in Kombination mit dem Weiß, so wunderbar zu Weihnachten und darüber hinaus passen.
Zur Weihnachtsdeko gehören nun seit vielen Jahren meine heißgeliebten Bascetta-Sterne. Hierbei handelt es sich einen Origamistern, der aus 30 Modulen zusammengesetzt wird. Wer ihn nacharbeiten möchte, für den verlinke HIER ein Anleitungsvideo.
Und auch die Geschenkverpackung habe ich mit ganz einfachen Mitteln umgesetzt. Die Geschenke wurden mit braunem Packpapier eingepackt und mit weißen Backpapier-Streifen verziert. Als Besonderheit gibt es dann noch für jeden einen selbstgebackenen Lebkuchen-Stern, der mit Naturbast am Päckchen fest geknotet wird. Die Plätzchen eignen sich aufgrund ihrer Konsistenz super als Geschenkanhänger und zum “bestempeln” mit meinen Keksstempeln.

So aber nun genug erzählt hier kommt das Rezept:

Rezept drucken
Lebkuchenherzen
Menüart Plätzchen
Portionen
Bleche
Zutaten
Menüart Plätzchen
Portionen
Bleche
Zutaten
Anleitungen
  1. Butter, Honig, Zucker, Gewürz und Kakaopulver langsam erhitzen und gut verrühren. Danach abkühlen lassen.
  2. Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde machen und die Honigmasse, das Ei und das Salz hinzufügen und gut kneten.
  3. Teig in der Schüssel ½-1 Tag ruhen lassen. Dann die Herzen ausstechen und bei 200° C etwa 12-15 min backen.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir. Sollte man die Honigkuchen NUR zum Essen oder NUR als Geschenkanhänger nutzen sollte man das Rezept besser halbieren. Ansonsten lassen sich die Geschenkanhänger wirklich gut und lange lagern.
Und wenn man meiner Hündin Kira glauben darf schmecken die Anhänger auch noch viele  Jahre später. Zu mindestens hat sie inzwischen alle Anhänger vom Baum gefuttert. Auch die, die schon 4 Jahre alt waren. *hust*
Liebe Grüße

 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Let it snow oder Weihnachtsgeschenke

 

Eigentlich habe ich ja gewartet, dass noch einmal Schee fällt, aber da das wohl dieses Jahr nichts mehr wird postet es schnell, bevor die Osterglocken sich zeigen. *lach*

Im letzten Jahr brachte das Christkind mir eine “Silhouette Cameo”. Nach einer kurzen Testphase hab ich das Maschinchen ersteinmal in den Winterschlaf geschickt. Diese Jahr habe ich mich kurz vor Weihnachten entschieden, dieses Jahr meine Geschenke selbst zu basteln. Und da kam mir die Cameo gerade recht.

Also habe ich im Möbelhaus ein Schwung Ribba-Rahmen und im Baumarkt Adhäsionsfolie gekauft. Aus meinem privaten Archiv brauchte ich dann nur noch ein paar Reste weißer Karton, mein Lieblingsglitzerkarton und etwas Kunstschnee.

Dann habe ich ein Tannenbaum und ein paar Schneeflocken (aus den guten alten Bastelbüchern) digitallisiert und losgeplottert. Und ich muss sagen ich war so begeistert. Zum einen geht es echt fix und die Ergebnisse sind echt Wahnsinn!

Zu Guter letzt hab ich alles zusammensetzt. Also Bilderrahmen auseinanderbauen, mit dem Glas nach unten auf den Tisch legen und etwas Kunstschnee einfüllen. Dann wird der Glitzerkarton von hinten in das Passepartout eingepasst und rund herum mit Washi-Tape festgeklebt. Das Kartonzierteil mit 3D-Kleber halb auf das Passepartout und halb auf den Glitzerkarton geklebt. Dann nur noch den Rahmen zusammensetzen und zum Schluss noch auf der Vorderseite die Adhäsionsfolie anbringen. Fertig! Und dann freuen, freuen, freuen 😉

Veröffentlicht am 84 Kommentare

FREEBOOK Hundehoodie

Alles begann im Spass und mit dem Gedanken meiner Mutter, hoffentlich friert der Hund bei der Nachtwanderung nicht …

Eine fixe Idee wird geboren

Also habe ich Pinterest befragt und einen coolen Hundehoodie (von Urban threads) gefunden. Ich habe mich dann hingesetzt und Kira den ersten Probepulli auf den Laib geschneidert. Daraus ist das erste Schnittmuster entstanden.

Eines Abends kam dann die fixe Idee ich könnte mal in einer Nähgruppe fragen, ob Interesse an einem Freebook besteht … und dann überrollte mich eine Welle der Begeisterung 🙂 …

Das Probehähen

Nachdem ich mich gesammelt hatte, startete ich mit 110 Frauen ins Probenähen. In unzähligen Nachtschichten habe ich die Maße von 70 Hunden ausgewertet und 15 Schnittmuster gezeichnet und digitalisiert. Mit 55 Damen bin ich ins Ziel eingelaufen und ich muss sagen ich bin dankbar und glücklich über die Erfahrungen, die ich machen durfte … Ich habe sehr viel gelernt über das Nähen und noch mehr über die Menschen, doch ich möchte diese Erfahrungen nicht missen, deswegen auch an dieser Stelle noch einmal dickes Dankeschön an alle geduldigen Zwei und Vierbeiner, die mit mir gekämpft haben!

Andrea Gogoll – Angelika Hubernagel – Anika Willems – Anke Joost – Anni Schneider – Antonia Heins – Bea Gutteck mit Beppo – Birgit H. – Carolin Stocker – Chrissi Gloom – Cindy Botzenhard – Clarissa Kiefer (WuLuna) – Dackelguste – Dany Pfeilus – Denise Hansen – Elke – Isabella Reif – Jessica Faber – Julchen K. – Julia Schmidt – Jutta Weierich – Kathleen Bartels – Katrin Breunig – Katrin Kirchner – Kerschti M. – Kerstin Biegner – Launinchen – Manuela Wege – Maria Noack – Marie-Sophie Jeschke – Mekkismesser – Natalie Döhren – Nicole Gerner – Nicole H. – Nicole Richter – Nora Lübeck – S. Franke – Sabine Eckhoff (Hexbex) – Sabine Siedler – Sabine Jost – Sandra Rottmann – Sandra Schürer – Sarah Schmiemann – Scarlett Meyer (PilzLiebe) – Steph B. – Tanja Jahn – Tonja Dewald – Veronique K.

Aber nun möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen, hier sind die Ergebnisse des Probenähens:


Hoodie “Cool”


Hoodie “Warm”


Download Freebook

Bevor ihr nun das Freebook downloadet habe ich noch eine Bitte. In diesem Schnittmuster steckt viel Arbeit, Herzblut und Schweiß. Deswegen tut mir den Gefallen, wenn ihr es nachnäht, dann macht bitte ein paar schöne Fotos von Eurem Hund und lasst mich an Eurer Freude teilhaben! Und wenn ihr den Hundepulli in eurem Blog oder auf Eurer Seite veröffentlicht, dann bitte verlinked meinen Blog.
DANKESCHÖN!


Download als einzelene PDFs


Alternativer Download

Alterantiver Download via Google Drive [als ZIP Archiv]


Ein Versenden via E-Mail ist aufgrund der Datei-Größe leider nicht möglich!

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Cord Tacos oder Upcycling Tuesday #88

Es war mal wieder an der Zeit einen Pintrest Pin abzuarbeiten und da bot sich an was mit meinen Wachstuchresten zu machen … die Fitzelchen waren zu klein für Alles … also hab ich daraus Cord Tacos gemacht  …

Zum Nachbasteln brauchst du:

 

Wachstuch (oder auch Stoff, aber dann die doppelte Menge)
Kam Snaps
Einen Teller/Glas/Deckel (hauptsache rund)
Einen Stift
Eine Zickzackschere

Dann wird mit Hilfe des Tellers einen Kreis gezeichnet … dann wird der Kreis ausgeschnitten (beim Wachstuch habe ich darauf geachtet, dass ich die Markierung wegschneide) … Teil eins ist fertig …

Den Wachstuchkreis in der Hälfte falten und mit der Ahle vorlochen … Kam Snap einsetzen und festdrücken … und fertig ist der Cord Taco – der stylische Kabelbinder …

Natürlich kann man das auch aus Stoff machen … dazu braucht man die zwei Stoffreste … die werden kreisrund mit den schönen Seite aufeinander genäht und dann auch mit der Zickzackschere ausgeschnitten … und dann ebenfalls mir Kam Snaps verziert … Fertig!

Und hier noch mal alles auf einen Blick:

 

Inspiration – http://www.pinterest.com/pin/427419820854973988/

PS: Weitere tolle Upcycling Ideen gibt es bei Nina *klick*

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Nom nom nom*

* oder wie wir Menschen sagen: Die Dosis haben Leberwurstkekse gebacken …

Da wir für die ganzen Hundefreunde von Kira ein paar Weihnachtsgeschenke gebraucht haben und weil Essen immmmmmmer gut ist, haben Mama und ich uns in die Küche gestellt und Leberwurstkekse gebacken …


Rezept drucken
Leberwurst-Möhren-Kekse
Menüart Hund
Portionen
Menüart Hund
Portionen
Anleitungen
  1. Leberwust in eine Schüssel geben. Möhren schälen und ganz fein reiben, Mehle, Öl und Wasser hinzufügen.
  2. Mit dem Knethaken verkneten. Teig zur Kugel formen und ca. 20 min kalt stellen.
  3. Teig auf Silikonmatte ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  4. Im Ofen ca. 30 min bei 160°C backen, bis die Plätzchen hart sind.

 
 
 
 
 
Kira in freudiger Erwartung 😉 … wenn ich nicht schnell mache muss ich putzen *sabber*


Und zum krönenden Abschluss wollte ich gerne noch Stillleben mit Keksen und Hund … und ich schwöre das war wirklich das Höchste der Gefühle – nach gefühlt 100 Fotos 😉

 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Alles für die Katz … ähm … den Hund oder Upcycling Dienstag #56

Nachdem Kira nun über ein Jahr bei uns ist, stelle ich immer wieder fest, dass die Kleine ständig neue Ideen fordert. Auf der anderen Seite trinkt Christian wirklich gerne Smoothies. Und da die Flaschen nur in einen Folie einlaminiert sind, kann man das Etikett rückstandslos entfernen und dann ist die Flasche vieeeeel zu schön um sie wegzuwerfen. Deswegen wird heute Hundezubehör aus Smoothie Flaschen gebastelt.

Von links nach rechts: Aportier-Dummy, Leckerchen-Aufbewahrung (2x), Schnuffelflasche

1. Das Hundetier hat leider trotz (angeblichen) Labrador-Genen nicht des Bedürfnis zu aportieren. Also mussten wir üben … mit einem Futterdummy. Klar kann man einen Dummy aus Stoff kaufen, aber wer will bei Schnee und Matsch einen Soffbeutel werfen. Also kommen die Leckerlies in die Smothie-Flasche und schon kann es mit dem Training losgehen. Kleiner Extratipp: Ich mache immer eine Mischung aus Superleckerlies und Trockenfutter in den Dummy. Das Trockenfutter brauche ich damit ich zwischendurch etwas Krach zu machen um die Aufmerksamkeit wieder auf mich zu lenken. ;8)

2. Wer kennt es nicht, man reißt in der Eile eine Packung auf … und dann steht auf der Verpackung luftdicht aufbewahren … grrrr … . Also wohin mit dem Zeug … in mein Tupper möchte ich es nicht packen, also ab in die Smoothie-Flasche. Und dank der Dichtung im Deckel ist es auch alles luftdicht und bleibt schön frisch.

3. Das Neuste in der Kollektion ist die Schnuffelflasche. Kira liebt es sich durch die Gegend zu schnuppern. Um die Aufmerksamkeit mehr auf mich zu lenken, habe ich die Flasche bei ehr langweiligen Spaziergängen dabei. Von Zeit zu Zeit lasse ich die Flasche fallen und Kira muss sie dann suchen und Sie zu mir bringen. Wenn sich dir Möglichkeit bietet, wird die Flasche auch mal in einer Astgabel platziert.
Dazu habe ich mit einem alten Lötkolben Löcher in die Flasche geschmolzen. Anschließend glätte ich die Ränder der Flasche mit einem Bastelmesser und fülle gut riechende Leckerchen. Fertig!

Und wer kein Hund zu hause hat kann aus den Smoothieflaschen tolle Kühlakkus machen. Einfach günsties Spüli in die Flasche und ab ins Tiefkülfach. Das ist billig, kann nicht auslaufen, riecht gut und ist nicht giftig. Und wenn man kein Spülmitel mehr hat, hat man noch eine eiserne Reserve auf Eis ;8)

Auf die Idee bin ich gekommen, da ich auf Pinterest (hier) gesehen habe, dass man aus Spülmittel und einem Ziplock Gefrierbeutel einfache Kühlbeutel machen kann. Allerdings sollte man darauf achten, dass nur wenig Spülmittel in den Beutel macht, damit alles noch flexibel ist.

Viel Spass beim Basteln …

PS: Weitere tolle Ideen findet ihr bei Nina und beim Creadienstag!

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Der T-Shirt Knochen … oder Upcycling Dienstag #53

Als ich erfahren habe, dass wir Kira zu uns holen, war es das Erste was ich für sie gebastelt habe. Knochen aus alten T-Shirts und Jogginghosen. Hier kann man wirklich alle fleckig, löchrig oder verwaschen Jerseyfetzen verwenden. Je nach Größe des Hundes sollte man entscheiden, was man verarbeitet. Ein T-Shirt der Größe S ist ehr was für einen Chihuahua, eine Jogginghose ehr was für Retriver.

Anleitung für große Hunde

Und so wird’s gemacht:

Zuerst schneidet man alle Nähte und Bündchen der Hose ab und teilt ggf. jedes Hosenbein in der Hälfte
… dann sollte man 4 Stücke Stoff haben ..
… nun bindet man diese 4 Stoffstreifen mit einem schmalen Stoffstreifen (z. B. einem Bündchen natürlich ohne Naht) zusammen …

… dann werden diese Streifen mit der ScoubidouTechnik geflochten (Wer noch mal eine genauere Anleitung benötigt findet sie hier *klick*). Dazu legt man den ersten Stoffstreifen über den Daumen. Der nächste Streifen wird über diesen gelegt uns so weiter. Beim letzten Steifen nimmt man den Daumen raus und fädelt den Stoff durch die Schlaufe …
… anschließend alle Streifen ordentlich fest ziehen…
… etwa 5 cm vor dem Ende werden die Stoffstreifen wieder zusammengebunden …
Fertig ist das Spielzeug!
Anleitung für kleine Hunde

Zuerst schneidet man alle Nähte und Bündchen des T-Shirts ab und danach nimmt man die Vorder- ODER Rückseite des T-Shirts. Der Stoff wird so zusammengerollt, dass der Halsausschnitt sich oben befindet. Nun wird knapp unter den Achseln der Stoff durchgeschnitten, damit man ein fast rechteckiges Stück Stoff hat. Dieses Stück wird in 4 gleiche Teile zerschnitten.

Von dem Teil mit dem Halsausschnitt werden 2 schmale Streifen geschnitten. Nun werden alle Teile in die Länge gezogen, dass sich das Jersey aufrollt und länger wird.

Nun hat man ebenfalls 4 Stücke Stoff (+ 2 Streifen zum zusammenbinden) und kann der obigen Anleitung folgen.

 
Zu Anfang hat Kira einfach mit den Kordeln gespielt, den Knochen durch die Luft geworfen und am Stoff rumgenagt. Doch nun wird das Mädchen erwachsen *haha* und hat den Spaß etwas verloren. Allerdings kann man den Knochen etwas biegen und in den Zwischenräumen Leckerlies verstecken.
Wenn wir nun unterwegs sind und die nervös ist, bekommt sie einen Knochen und dann ist sie etwas beschäftigt ;8)

Allerdings hat sich mit der Zeit gezeigt, dass Mädchen die Knoten in den Kordeln am Liebsten mag. wenn die angekaut sind, ist das Spielzeug nur noch halb so interessant. Also hab angefangen was Neues zu basteln und herausgekommen ist ein Krakzilla ;8)

Anleitung Krakzilla

Und so wird’s gemacht:

Wieder alle Nähte wegschneiden …
… dann jeweils die Vorder- als auch die Rückseite aufrollen …
… dann in fingerbreite Streifen schneiden …
… diese langziehen …
… und einen großen Knoten knoten und die einzelnen Stränge fest ziehen (Achtung Blasengefahr *aua*) …
… und an jedes Ende einen kleinen Knoten setzen und evtl noch ein wenig frisieren (mit der Schere gerade schneiden) …

Fertig!

Ich wünsche allen viel Spass beim Basteln …

PS: Weitere tolle Ideen zum Upcyclen findet man bei Nina und viele krative Ideen bei Creadienstag!

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Knopfmemory … oder Upcycling Dienstag #50

Eigentlich hatte ich für heute ganz andere Pläne … große Pläne … . Doch wie so oft, kommt es ganz anders … und mich hat eine Erkältung kalt erwischt. Dann heute ein schnelles Upcycling.

Schon lange wollte ich ein Memoryspiel für draußen basteln. Deswegen habe ich Saftdeckel gesammelt, doch ich wusste nicht, was ich reinkleben soll. Doch dann kam mir die zündende Idee: Knöpfe. So kommen auch noch meine gesammelten Knöpfe von alten Jacken zu Ehren. Also einfach in jeden Deckel einen Knopf kleben und fertig ist das Outdoor-taugliche Memoryspiel.

Ich habe noch ein paar zusätzliche Deckel gesammelt und habe mir vorgenommen, wenn ich schöne Knöpfe finde, werde ich das Spiel erweitern.

Die Extraidee für Weltenbummler: Einfach aus jedem Urlaub immer 2 gleiche Münzen sammeln und in gleicher Weise in die Deckel kleben. Auch hier kann das Spiel immer weiter wachsen.

Weiter tolle Ideen findet man wie jeden Dienstag bei Nina => *klick*

Veröffentlicht am 3 Kommentare

Ich war mal eine Jeans … oder Upcycling Dienstag #32

Zu Beginn meiner Upcycling-Leidenschaft habe ich eine Jeans in die Finger bekommen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht auch noch nicht nähen. Aber irgendwie wollte ich etwas sinnvolles daraus machen. Also habe ich dies Hosenbeine abgeschnitten und daraus Utensilos gennäht.

Anleitung:

1. Das Hosenbein glattstreichen
2. Dabei darauf achten, dass die Seitennähte mittig aber nicht übereinander liegen
3. Das Bein abscheiden
4. Gerade absteppen und versäubern
5. Die Ecken ausarbeiten
6. Absteppen (2x)
7. Ecken abschneiden und vesäubern

Danach das Utensilo wenden und fertig!

PS: Endlich habe ich es geschafft einen Beitrag für Nina’s genialen Upcycling-Dienstag zu schreiben. Mehr Ideen findet ihr hier: Werkeltagebuch