Leberwurstkekse oder Nom nom nom

Weihnachtszeit, Hundefreunde und der Duft von Leberwurstkeksen

Weihnachten bringt viele schöne Traditionen mit sich: Kerzen, Musik, Plätzchenduft. Und bei uns eben auch ein Projekt, das an einem Nachmittag begann und sich zu einer kleinen Geschichte entwickelte. Wir brauchten für die Hundefreunde von Kira ein paar liebevolle, selbstgemachte Weihnachtsgeschenke. Und weil Essen immer gut ist – wirklich immer – standen die Dosis (also Mama und ich) kurz darauf gemeinsam in der Küche, bereit für eine Runde Leberwurstkekse.

Kira war natürlich mittendrin. Nicht daneben, nicht in der Nähe, sondern direkt im Zentrum des Geschehens. Ihr Blick war deutlich: Warten ist nicht ihre Stärke. Schon bei den ersten Handgriffen waren wir uns sicher, dass die größte Herausforderung des Tages nicht das Backen selbst, sondern die Sabberkontrolle werden würde.


Wenn Vorfreude tropft

Während der Teig entstand, nahm das Chaos langsam Form an. Jeder Löffel Leberwurst wurde beobachtet, jede Bewegung mit Spannung verfolgt. Der Boden gewann mit jeder Minute an Glanz, einfach weil Kira den Duft nicht verbergen konnte. Wer jemals mit einem hungrigen Familienhund gebacken hat, weiß: Geschwindigkeit ist der Schlüssel. Der Duft von warmen Leberwurstkeksen verbreitete sich und wir hatten das Gefühl, auf Zeit zu arbeiten.

Als das erste Blech im Ofen war, stand Kira im Türrahmen wie eine lebende Küchenuhr. Ihre Geduld war ein fragiles Konzept. Jeder Öffnungsversuch des Ofens wurde von ihrem Blick kommentiert. Und als die Kekse endlich abkühlten, wussten wir, dass jetzt die nächste Herausforderung begann.


Die brilliante Idee: Ein Stillleben mit Keksen und Hund

Zu jedem Backprojekt gehört irgendwie ein Foto. Und weil die Leberwurstkekse so schön gelungen waren, wollte ich ein Stillleben festhalten: harmonisches Licht, hübsch arrangierte Kekse, ein zufriedener Hund im Hintergrund. Ein ruhiges Weihnachtsmotiv.

Die Realität allerdings hatte andere Pläne.

Kaum lag das erste Keks-Arrangement, tauchte Kiras Nase ins Bild. Dann ein Versuch, sich anzuschleichen. Dann ein direkter Angriff auf die Dekoschale. Wir stellten um, versuchten es erneut, riefen, lachten, retteten Kekse und arrangierten zum gefühlt hundertsten Mal. Irgendwann entstand tatsächlich ein Bild, das halbwegs so aussah, wie ich es im Kopf hatte. Der Moment dauerte exakt zwei Sekunden, bevor Kira beschloss, dass das Warten nun offiziell vorbei sei.

Und ehrlich gesagt: Genau deswegen liebe ich diese kleinen Küchenabenteuer. Sie sind chaotisch, unperfekt, aber voller Herz.


Das Rezept

Das genaue Rezept für unsere Leberwurstkekse findest du hier:

Leberwurst-Möhren-Kekse

Zutaten
  

  • 125 g Leberwurst
  • 150 g Geraspelte Möhren
  • 150 g Maismehl
  • 30 g Mehl (Typ 405)
  • 50 ml Maiskeimöl

Anleitungen
 

  • Leberwust in eine Schüssel geben. Möhren schälen und ganz fein reiben, Mehle, Öl und Wasser hinzufügen.
  • Mit dem Knethaken verkneten. Teig zur Kugel formen und ca. 20 min kalt stellen.
  • Teig auf Silikonmatte ausrollen und Plätzchen ausstechen.Teig auf Silikonmatte ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  • Im Ofen ca. 30 min bei 160°C backen, bis die Plätzchen hart sind.

Wenn du nach weiteren nachhaltigen Ideen suchst, lohnt sich ein Blick in die Kategorien Upcycling. Dort findest du einfache Projekte, praktische Anregungen und Inspirationen, wie sich Materialien sinnvoll wiederverwenden lassen – auch für den Alltag mit Hund.

Und hier findest du das Freebook für den Hundehoodie. Eine leicht verständliche Anleitung, die dir Schritt für Schritt zeigt, wie du einen gemütlichen Hoodie für deinen Hund selbst nähen kannst.


Orginalbeitrag vom 14.12.2013:

Da wir für die ganzen Hundefreunde von Kira ein paar Weihnachtsgeschenke gebraucht haben und weil Essen immmmmmmer gut ist, haben die Dosis und ich uns in die Küche gestellt und Leberwurstkekse gebacken …
Kira in freudiger Erwartung 😉 … wenn ich nicht schnell mache muss ich putzen *sabber*
Und zum krönenden Abschluss wollte ich gerne noch Stillleben mit Keksen und Hund … und ich schwöre das war wirklich das Höchste der Gefühle – nach gefühlt 100 Fotos 😉

Schreibe einen Kommentar

Recipe Rating