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Bommelmützen-Resteverwertung

Im Laufe eines Handarbeitenlebens sammelt man ja den ein oder anderen Wollrest. Viele Stricken daraus dann Restesocken, weil ich aber mit unterschiedlichen Wollstärken arbeite ist das leider keine Option für mich. Also musste was anderes her.

 

 

Wie ja schon öfter geschrieben habe ich den Bogen mit dem Stricken immer noch nicht so 100%ig raus. Und nach Anleitung arbeiten ist ja nur für Anfänger. Deswegen habe ich irgendwann angefangen aus Resten kleine Mützchen zu stricken. Die eignen sich super als Fingerübung und zum Austesten von Mustern. Und irgendwann hatte ich einen Berg von Bommelmützen. Da kam mir die Idee, die könnte man doch als Eierwärmer zweckentfremden.

Wenn du auch stricken willst, dann hier die Anleitung. Zu allererst brauchst du

Gabel [je größer desto besser] | Häkelnadel | Nadelspiel | Schere | Wollreste

 

 

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Und dann kann es auch schon los gehen …

Für die Bommel scheidest du ein Stück Wolle vom Knäuel | Diese Stück wird in der Mitte über die Gabel gelegt | Anschließend wird die Wolle außen um die Zinken gewickelt | Wenn du meinst, es ist genug, dann wickel noch ein paar Windungen dazu 😉 | Die zwei losen Enden einmal [!] miteinander verknoten

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Das Ganze ~ vorsichtig von der Gabel nehmen | Festziehen und einen zweiten Knoten draufsetzen | Nun kann man die Schlaufen aufschneiden | Um die Bommel etwas gleichmäßiger zu machen, die Fäden auf eine Länge scheiden

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31 Maschen anschlagen  und auf jede Nadel 10 Maschen verteilen | Die letzte Masche wieder auf die erste Nadel schieben | Kontrollieren, dass der Rand nicht verdreht ist und dann die ersten beiden Maschen gleichzeitig abstricken | 4 Reihen abwechselnd eine Reihe rechte und eine Reihe linke Maschen stricken

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Dann folgen 9 Reihen glatt rechts ~ an dieser Stelle kannst du natürlich variieren | Für die Abnahmen wir eine Masche auf die Arbeitsnadel gehoben (nicht stricken) | Die darauffolgende Masche wird ganz  normal gestrickt | zum Schluss wird die abgehobene Masche über die gerade gestrickte gehoben | Das wird solange wiederholt, bis nur noch 3 Maschen auf der Nadel sind

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Den Faden abschneiden | Die Stricknadeln entfernen und mit der Häkelnadel den Faden durch die Schlaufen ziehen, gut festziehen und den Faden auf die Innenseite des Mützchens ziehen | Mit der Häkelnadel die 2 Hilfsfäden der Bommel durch die Mütze holen | Mützchen auf links drehen und unten verknoten

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Und fertig!

Wer an dieser Stelle sagt ~ das ist ja ganz nett, aber das brauche ich alles nicht ~ dem kann ich sagen, das verstehe ich. Und trotzdem kannst du mitstricken. Auch wenn die Aktion abgelaufen ist, dann hoffe ich doch das es 2017 wieder ►Das große Stricken◄ gibt und dann kann man die fertigen Mützchen spenden und damit noch etwas Gutes tun 🙂

Und was macht ihr mit Euren Wollresten? Lasst es mich in der Kommentarspalte oder bei Facebook wissen.
Und wer noch auf der Suche nach weiteren Wollresten-Ideen ist, der ist bei der Wollreste Blogparade von Rini genau richtig ►KLICK◄

So und nun gehe ich mal wieder Stricken
Liebe Grüße

 

 

 

Wolle | Reste
Nadelstärke | 4

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Cord Tacos oder Upcycling Tuesday #88

Es war mal wieder an der Zeit einen Pintrest Pin abzuarbeiten und da bot sich an was mit meinen Wachstuchresten zu machen … die Fitzelchen waren zu klein für Alles … also hab ich daraus Cord Tacos gemacht  …

Zum Nachbasteln brauchst du:

 

Wachstuch (oder auch Stoff, aber dann die doppelte Menge)
Kam Snaps
Einen Teller/Glas/Deckel (hauptsache rund)
Einen Stift
Eine Zickzackschere

Dann wird mit Hilfe des Tellers einen Kreis gezeichnet … dann wird der Kreis ausgeschnitten (beim Wachstuch habe ich darauf geachtet, dass ich die Markierung wegschneide) … Teil eins ist fertig …

Den Wachstuchkreis in der Hälfte falten und mit der Ahle vorlochen … Kam Snap einsetzen und festdrücken … und fertig ist der Cord Taco – der stylische Kabelbinder …

Natürlich kann man das auch aus Stoff machen … dazu braucht man die zwei Stoffreste … die werden kreisrund mit den schönen Seite aufeinander genäht und dann auch mit der Zickzackschere ausgeschnitten … und dann ebenfalls mir Kam Snaps verziert … Fertig!

Und hier noch mal alles auf einen Blick:

 

Inspiration – http://www.pinterest.com/pin/427419820854973988/

PS: Weitere tolle Upcycling Ideen gibt es bei Nina *klick*

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Alles für die Katz … ähm … den Hund oder Upcycling Dienstag #56

Nachdem Kira nun über ein Jahr bei uns ist, stelle ich immer wieder fest, dass die Kleine ständig neue Ideen fordert. Auf der anderen Seite trinkt Christian wirklich gerne Smoothies. Und da die Flaschen nur in einen Folie einlaminiert sind, kann man das Etikett rückstandslos entfernen und dann ist die Flasche vieeeeel zu schön um sie wegzuwerfen. Deswegen wird heute Hundezubehör aus Smoothie Flaschen gebastelt.

Von links nach rechts: Aportier-Dummy, Leckerchen-Aufbewahrung (2x), Schnuffelflasche

1. Das Hundetier hat leider trotz (angeblichen) Labrador-Genen nicht des Bedürfnis zu aportieren. Also mussten wir üben … mit einem Futterdummy. Klar kann man einen Dummy aus Stoff kaufen, aber wer will bei Schnee und Matsch einen Soffbeutel werfen. Also kommen die Leckerlies in die Smothie-Flasche und schon kann es mit dem Training losgehen. Kleiner Extratipp: Ich mache immer eine Mischung aus Superleckerlies und Trockenfutter in den Dummy. Das Trockenfutter brauche ich damit ich zwischendurch etwas Krach zu machen um die Aufmerksamkeit wieder auf mich zu lenken. ;8)

2. Wer kennt es nicht, man reißt in der Eile eine Packung auf … und dann steht auf der Verpackung luftdicht aufbewahren … grrrr … . Also wohin mit dem Zeug … in mein Tupper möchte ich es nicht packen, also ab in die Smoothie-Flasche. Und dank der Dichtung im Deckel ist es auch alles luftdicht und bleibt schön frisch.

3. Das Neuste in der Kollektion ist die Schnuffelflasche. Kira liebt es sich durch die Gegend zu schnuppern. Um die Aufmerksamkeit mehr auf mich zu lenken, habe ich die Flasche bei ehr langweiligen Spaziergängen dabei. Von Zeit zu Zeit lasse ich die Flasche fallen und Kira muss sie dann suchen und Sie zu mir bringen. Wenn sich dir Möglichkeit bietet, wird die Flasche auch mal in einer Astgabel platziert.
Dazu habe ich mit einem alten Lötkolben Löcher in die Flasche geschmolzen. Anschließend glätte ich die Ränder der Flasche mit einem Bastelmesser und fülle gut riechende Leckerchen. Fertig!

Und wer kein Hund zu hause hat kann aus den Smoothieflaschen tolle Kühlakkus machen. Einfach günsties Spüli in die Flasche und ab ins Tiefkülfach. Das ist billig, kann nicht auslaufen, riecht gut und ist nicht giftig. Und wenn man kein Spülmitel mehr hat, hat man noch eine eiserne Reserve auf Eis ;8)

Auf die Idee bin ich gekommen, da ich auf Pinterest (hier) gesehen habe, dass man aus Spülmittel und einem Ziplock Gefrierbeutel einfache Kühlbeutel machen kann. Allerdings sollte man darauf achten, dass nur wenig Spülmittel in den Beutel macht, damit alles noch flexibel ist.

Viel Spass beim Basteln …

PS: Weitere tolle Ideen findet ihr bei Nina und beim Creadienstag!

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Der T-Shirt Knochen … oder Upcycling Dienstag #53

Als ich erfahren habe, dass wir Kira zu uns holen, war es das Erste was ich für sie gebastelt habe. Knochen aus alten T-Shirts und Jogginghosen. Hier kann man wirklich alle fleckig, löchrig oder verwaschen Jerseyfetzen verwenden. Je nach Größe des Hundes sollte man entscheiden, was man verarbeitet. Ein T-Shirt der Größe S ist ehr was für einen Chihuahua, eine Jogginghose ehr was für Retriver.

Anleitung für große Hunde

Und so wird’s gemacht:

Zuerst schneidet man alle Nähte und Bündchen der Hose ab und teilt ggf. jedes Hosenbein in der Hälfte
… dann sollte man 4 Stücke Stoff haben ..
… nun bindet man diese 4 Stoffstreifen mit einem schmalen Stoffstreifen (z. B. einem Bündchen natürlich ohne Naht) zusammen …

… dann werden diese Streifen mit der ScoubidouTechnik geflochten (Wer noch mal eine genauere Anleitung benötigt findet sie hier *klick*). Dazu legt man den ersten Stoffstreifen über den Daumen. Der nächste Streifen wird über diesen gelegt uns so weiter. Beim letzten Steifen nimmt man den Daumen raus und fädelt den Stoff durch die Schlaufe …
… anschließend alle Streifen ordentlich fest ziehen…
… etwa 5 cm vor dem Ende werden die Stoffstreifen wieder zusammengebunden …
Fertig ist das Spielzeug!
Anleitung für kleine Hunde

Zuerst schneidet man alle Nähte und Bündchen des T-Shirts ab und danach nimmt man die Vorder- ODER Rückseite des T-Shirts. Der Stoff wird so zusammengerollt, dass der Halsausschnitt sich oben befindet. Nun wird knapp unter den Achseln der Stoff durchgeschnitten, damit man ein fast rechteckiges Stück Stoff hat. Dieses Stück wird in 4 gleiche Teile zerschnitten.

Von dem Teil mit dem Halsausschnitt werden 2 schmale Streifen geschnitten. Nun werden alle Teile in die Länge gezogen, dass sich das Jersey aufrollt und länger wird.

Nun hat man ebenfalls 4 Stücke Stoff (+ 2 Streifen zum zusammenbinden) und kann der obigen Anleitung folgen.

 
Zu Anfang hat Kira einfach mit den Kordeln gespielt, den Knochen durch die Luft geworfen und am Stoff rumgenagt. Doch nun wird das Mädchen erwachsen *haha* und hat den Spaß etwas verloren. Allerdings kann man den Knochen etwas biegen und in den Zwischenräumen Leckerlies verstecken.
Wenn wir nun unterwegs sind und die nervös ist, bekommt sie einen Knochen und dann ist sie etwas beschäftigt ;8)

Allerdings hat sich mit der Zeit gezeigt, dass Mädchen die Knoten in den Kordeln am Liebsten mag. wenn die angekaut sind, ist das Spielzeug nur noch halb so interessant. Also hab angefangen was Neues zu basteln und herausgekommen ist ein Krakzilla ;8)

Anleitung Krakzilla

Und so wird’s gemacht:

Wieder alle Nähte wegschneiden …
… dann jeweils die Vorder- als auch die Rückseite aufrollen …
… dann in fingerbreite Streifen schneiden …
… diese langziehen …
… und einen großen Knoten knoten und die einzelnen Stränge fest ziehen (Achtung Blasengefahr *aua*) …
… und an jedes Ende einen kleinen Knoten setzen und evtl noch ein wenig frisieren (mit der Schere gerade schneiden) …

Fertig!

Ich wünsche allen viel Spass beim Basteln …

PS: Weitere tolle Ideen zum Upcyclen findet man bei Nina und viele krative Ideen bei Creadienstag!

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Knopfmemory … oder Upcycling Dienstag #50

Eigentlich hatte ich für heute ganz andere Pläne … große Pläne … . Doch wie so oft, kommt es ganz anders … und mich hat eine Erkältung kalt erwischt. Dann heute ein schnelles Upcycling.

Schon lange wollte ich ein Memoryspiel für draußen basteln. Deswegen habe ich Saftdeckel gesammelt, doch ich wusste nicht, was ich reinkleben soll. Doch dann kam mir die zündende Idee: Knöpfe. So kommen auch noch meine gesammelten Knöpfe von alten Jacken zu Ehren. Also einfach in jeden Deckel einen Knopf kleben und fertig ist das Outdoor-taugliche Memoryspiel.

Ich habe noch ein paar zusätzliche Deckel gesammelt und habe mir vorgenommen, wenn ich schöne Knöpfe finde, werde ich das Spiel erweitern.

Die Extraidee für Weltenbummler: Einfach aus jedem Urlaub immer 2 gleiche Münzen sammeln und in gleicher Weise in die Deckel kleben. Auch hier kann das Spiel immer weiter wachsen.

Weiter tolle Ideen findet man wie jeden Dienstag bei Nina => *klick*

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Ich war mal eine Jeans … oder Upcycling Dienstag #32

Zu Beginn meiner Upcycling-Leidenschaft habe ich eine Jeans in die Finger bekommen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht auch noch nicht nähen. Aber irgendwie wollte ich etwas sinnvolles daraus machen. Also habe ich dies Hosenbeine abgeschnitten und daraus Utensilos gennäht.

Anleitung:

1. Das Hosenbein glattstreichen
2. Dabei darauf achten, dass die Seitennähte mittig aber nicht übereinander liegen
3. Das Bein abscheiden
4. Gerade absteppen und versäubern
5. Die Ecken ausarbeiten
6. Absteppen (2x)
7. Ecken abschneiden und vesäubern

Danach das Utensilo wenden und fertig!

PS: Endlich habe ich es geschafft einen Beitrag für Nina’s genialen Upcycling-Dienstag zu schreiben. Mehr Ideen findet ihr hier: Werkeltagebuch

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Ich war mal ein T-Shirt …

Als ich heute morgen die Augen aufklappte, wusste ich das der Tag gekommen war …
Bei diesem Regenwetter war es definitiv an der Zeit meinen neuen sonnengelben Loop-Schal auszuführen. Und wenn man dem Modeblogs so Glauben schenken kann, dann wird gelb DIE Trendfarbe des Winters 2011/12. Und Loop-Schals erst …
Hier mein neues upgecycled “Must-have-Teil” ;8)
Die Herstellung ist so schnell und einfach, dass ich mir weitere Fotos spare. Zuerst braucht man ein altes T-Shirt, dass keine Seitennaht (Wichtig!) hat. Dann schneidet man unten den Saum des T-Shirts ab. Parallel dazu scheidet man unter den Armen den oberen Teil des T-Shirts. Nun hat man einen Stoffschlauch. Um die Kanten zu verstecken, wird der Schal noch einmal kurz gedehnt. Nun sollten sich die Ränder wie von Zauberhand einrollen und … Voila … der Schal ist fertig.
Zum Tragen den Schal zweimal um den Hals wickeln und zurechtzupfen …
FERTIG!
PS: Das Vorgängermodell in Blau hat mich während meiner Sommererkältung gerettet. Das ist ganz schön Mist, wenn man bei 32°C Halsschmerzen hat … und wenn es überall zieht … da ist man echt dankbar für den Schal …